Im
Jahre 1980 gründete Ing. Erwin J. Kaufmann mit dem Finanzpartner Rudi Zimber,
Inhaber der IMS Morat Söhne GmbH (D-Eisenbach), die AKIM AG, ein Ingenieurbüro
für Antriebstechnik mit Sitz in Benken (CH).
Ziel des neu gegründeten Ingenieurbüros war die Entwicklung, Konstruktion und
der Vertrieb von Getrieben, im Speziellen Excentergetrieben. Im Einmannbetrieb
wurde als erstes die Konstruktion eines Zweischeiben-Excentergetriebes in
Angriff genommen, ein Hubwerksantrieb für Lagerbedienungsgeräte. Schnell folgten
weitere anwenderspezifische Getriebekonstruktionen für Elektrofahrzeuge, zum
Beispiel für Invalidenmobile, Elektrische Handwagen, Elektro-Stapler bis hin zum
elektrisch betriebenen Golf Caddy.
Für
die Produktion kamen verschiedene mechanische Werkstätten in der näheren
Umgebung zum Einsatz. Die Zahnräder entstanden bei der Fridolin Michel & Co,
ACBAR Getriebe und Maschinenbau, Lachen, in der Erwin Kaufmann über 14 Jahren
als Leiter Technik und Verkauf tätig gewesen war.
1981 suchte der Firmeninhaber der Fridolin Michel & Co eine Nachfolgelösung. Die
AKIM AG nutzte die einmalige Gelegenheit, erwarb diese Firma und konzentrierte
ab 1983 alle Aktivitäten am Standort Lachen. Mit dieser Akquisition erhielt die
AKIM AG eine bereits eingerichtete Produktion mit einem hoch qualifizierten
Mitarbeiterstab, einen treuen Kundenstamm und ein bestens eingeführtes
Getriebeprogramm, das durch die eigenen Getriebe hervorragend ergänzt wurde.
Während die Fridolin Michel & Co vorwiegend auf dem Schweizer Markt tätig war,
hat sich die neue AKIM AG vor allem auf den Export konzentriert. Innovative
Getriebekonstruktionen, insbesondere Zweischeiben-Excentergetriebe, erschlossen
technisch und geographisch neue Anwendungsgebiete. In dieser Zeit wurden auch
die ersten Zentrifugengetriebe hergestellt und auf den Markt gebracht.
1984 folgte die total neue Getriebereihe 2S-R84 mit Verdrehspieleinstellung für
Servoanwendungen. Diese erfolgreichen Produkte, die auch immer wieder den
spezifischen Kundenwünschen angepasst wurden, haben sich zu einem wichtigen
Standbein entwickelt.
Anfangs der 90-er Jahre erfolgte eine komplette Überarbeitung der ganzen
Getriebereihe 2S-R84 und die Anpassung an die aktuellen Anforderungen des
Marktes.
In
der Zeit der grossen EU-Diskussionen hat die AKIM AG die Weichen so gestellt,
dass jede Zukunft möglich wurde: Im EG-Raum Frankreich eröffnetet sie eine
Lizenzproduktion bei renommierten, französischen Getriebehersteller REDEX.
Mittlerweile ist AKIM AG mit ihren Produkten an 22 Standorten
auf dem europäischen Kontinent und an vier Standorten in Übersee und Australien
vertreten.
Die
AKIM AG bietet, als kleines Kernunternehmen und zusammen mit einer Vielzahl von
hochqualifizierten Schweizer Zulieferunternehmen, umfassendes Engineering, ein
hohes Mass an Flexibilität und fundiertes Fachwissen in den verschiedensten
Bereichen der Antriebs- und Getriebetechnik.